Fachgebiet Bauphysik

Themen für Abschlussarbeiten

Am Fachgebiet Bauphysik / Energetische Gebäudeoptimierung können Studien-, Bachelor- und Masterarbeiten unter anderem in den Themenbereichen Bau- und Raumakustik, thermische Bauphysik, (energetische) Bilanzierung von Gebäuden und thermische Behaglichkeit durchgeführt werden.

Generell gibt es Themen, welche den Fokus stärker im experimentellen Bereich haben und Themen, welche hauptsächlich theoretische Betrachtungen umfassen. Meistens handelt es sich um eine sinnvolle Kombination beider Ansätze, aber die Anteile an experimentellen / theoretischen Arbeiten können oft individuell zugeschnitten werden.

Die unten aufgeführten Arbeiten sind Beispiele für Themen, welche angeboten werden können. Manchmal sind interessante Themen bereits vergeben, dann können inhaltlich verwandte Themen gefunden werden. Auch Themen, welche von Studierenden vorgeschlagen werden, können bei gegebener Ausstattung und Kapazitäten bearbeitet werden.

Wenn Sie an einem Thema interessiert sind, wenden Sie sich bitte an den als Kontakt aufgeführten Mitarbeiter.

Studienarbeit

Betreuung:

Fachgebiet Bauphysik/ Energetische Gebäudeoptimierung

Kontakt: tobias.blum(at)bauing.uni-kl.de

 

Neben den energetischen Bilanzierungen und den damit verbundenen finanziellen und ökologischen Aspekten spielt im Gebäude vor allem das Wohlbefinden der darin anwesenden Personen eine wichtige Rolle. Dabei muss neben ausreichender Kühlung im Sommer und ausreichender Heizung im Winter die thermische Behaglichkeit der Nutzer sichergestellt werden. Hierfür ist die Klimatisierung des Gebäudes / des Raums entscheidend.

Als Teil eines Forschungsprojekts zur Entwicklung eines thermoelektrischen Heiz- und Kühlsystems gilt es, im Rahmen der Studienarbeit dieses neue System bezüglich dessen Behaglichkeit zu untersuchen.

Studienarbeit

Betreuung:

Fachgebiet Bauphysik/ Energetische Gebäudeoptimierung

Kontakt: tobias.blum(at)bauing.uni-kl.de

 

Zur Erreichung der ehrgeizigen Klimaschutzziele der EU und mit Blick auf die Herausforderung der Treibhausgasneutralität werden neuartige Systeme zur Heizung und Kühlung von Gebäuden benötigt.  Ferner sind Veränderungen des Außenklimas aufgrund des Klimawandels zu berücksichtigen. Sogenannte Peltier-Elemente sind kleine, elektrothermische Wärmepumpen, die je nach Stromfluss sowohl zur Kühlung als auch zur Heizung eines Raums eingesetzt werden können. Die Leistungsfähigkeit dieser Peltier-Elemente hängt jedoch stark von gewissen konstruktiven Randbedingungen ab.

Als Teil eines Forschungsprojekts zur Entwicklung eines thermoelektrischen Heiz- und Kühlsystems gilt es, im Rahmen der Studienarbeit den Einfluss der thermischen Randbedingungen auf die Funktionalität der Peltier-Elemente experimentell zu untersuchen.

Studienarbeit

Betreuung:

Fachgebiet Bauphysik/ Energetische Gebäudeoptimierung

Kontakt: jonas.krohn(at)bauing.uni-kl.de

 

Im Rahmen des KMU-innovativ Projektes „Flexibles Wärmespeicher- und Verteilungssystem zur autarken Beheizung und Kühlung von Gebäuden - FlexSpeicher“ ist eine Simulation eines Gebäudegesamtsystems vorgesehen, um die Funktionsweise und Effizienz im Zusammenspiel verschiedener Wärmegewinnungs-, Wärmespeicherungs- und Wärmeverteilungstechnologien zu untersuchen.

Im Zuge dieser Arbeit soll mit Hilfe des thermischen Simulationsprogramms TRNSYS ein Teilbereich des geplanten Gebäudegesamtsystems simulationstechnisch untersucht werden. Hierzu sind über das Programm die verschiedenen Technologien zu erfassen und die Wärmeeinträge, die Wärmeverteilung sowie die Wärmeabgabe zwischen den einzelnen Komponenten darzustellen und zu analysieren sowie erforderliche Randbedingungen für einen möglichst autarken Betrieb herauszuarbeiten. Vorab ist sich zu den vorgesehenen Technologien zu informieren sowie sich mit dem Programm TRNSYS vertraut zu machen.

Masterarbeit

Betreuung:

Fachgebiet Bauphysik/ Energetische Gebäudeoptimierung

Kontakt: jonas.krohn(at)bauing.uni-kl.de

 

Die thermische Behaglichkeit im Sommer gewinnt in Gebäuden immer mehr an Bedeutung. Zurückzuführen ist diese Entwicklung unter anderem auf den voranschreitenden Klimawandel. Die thermische Behaglichkeit ist von mehreren Einflussfaktoren abhängig, die sich in physiologische, intermediäre und physikalische Bedingungen unterteilen lassen.

Im Zuge dieser Masterarbeit soll mit Hilfe des Simulationsprogramms TRNSYS eine Gebäudesimulation zu einem bestehenden Wohngebäude durchgeführt werden, die anschließend anhand von Vor-Ort aufgenommenen Messdaten validiert werden soll. Ziel der Arbeit ist es, anhand der validierten Simulation die thermische Behaglichkeit im Sommer bei unterschiedlichen Bauweisen zu analysieren und zu bewerten. Vorab ist zu recherchieren welche Regelwerke und Verfahren zur Bestimmung der thermischen Behaglichkeit in Gebäuden existieren, welche Einflussfaktoren dabei berücksichtigt werden müssen, wie diese gemessen werden und wie hier die Bewertung erfolgt. Der Fokus der Arbeit soll dabei auf dem Vergleich der Simulationsergebnisse der unterschiedlichen Bauweisen liegen.

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